Geodatenbanken

Für die Speicherung großer Datenbestände mit Raumbezug bietet sich der Aufbau einer Geodatenhaltung in Form von Geodatenbanken an. Geodatenbanken bilden damit in der Regel die Basis von Geoinformationssystemen und Geodateninfrastrukturen (GDI). Geodatenbanken nutzen räumliche Datentypen und Indizes zur Speicherung der Rauminformationen. Darauf aufbauend ermöglicht die Integration räumlicher Operatoren und Funktionen die Prozessierung von Geodaten direkt in einer Datenbank.

Neben der vielfach bewährten relationalen Datenstrukturierung können Daten auch graphen-orientiert oder nicht-relational zum Beispiel in den sogenannten NoSQL-Datenbanken abgelegt werden. In den meisten Fällen werden Vektordaten mit einer Projektion in der Datenbank gespeichert und räumlich indiziert. In bestimmten Anwendungsfällen kann aber auch die Speicherung binärer Rasterdaten (Luftbilder, Höhenmodelle, Karten, etc.)  sinnvoll sein. In unseren Projekten verwenden wir u.a. PostgreSQL/PostGIS, MySQL, SQLite/Spatialite, MS SQL Server.

Beispiele:

  • Verwaltung und Speicherung von Laserscannerdaten
  • GDI für Infrastrukturdaten von Strom- und Netzanbietern, Verkehrsbetrieben, Logistik, Gesundheitswesen ….
  • Speicherung von Leitungsnetzen oder Straßen in Form von topologischen Daten als Grundlage für die Routenplanung (Knoten-Kanten-Modell)
  • individuelle OpenStreetMap (OSM) Datenhaltung
  • Datenverwaltung von GIS-Fachschalen, z.B. Zugriff eines QGIS-Plugins auf eine Geodatenbank
  • Zugriff von Mapserver oder Geoserver zum Rendern von Karten

In unserem Blog haben wir die Kategorie PostgreSQL / PostGIS eingerichtet, die Artikel zu speziellen Themen in diesem Umfeld behandeln.

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